Tel. 123-456-7890  I  Fax: 123-456-7890  I  info@mysite.com

© 2023 by Name of Site. Proudly created with Wix.com

  • Facebook App Icon
  • Twitter App Icon
  • Google+ App Icon
  • Instagram App Icon
  • LinkedIn App Icon

Die beiden Bewertungsmethoden zeigen in Bezug auf den Europäische Aktienindex auf den ersten Blick recht unterschiedliche Ergebnisse an. Gemäß der Methode makro-ökonomischer Gleichgewichtsbeziehungen beträgt das Ausmaß der Überbewertung rund  20%. Beim Diskontierungsverfahren sieht es dagegen so aus, als ob das gegenwärtige Niveau des Aktienmarktes angemessen ist. Das Diskontierungsverfahren ist jedoch sehr zinssensitiv und durch die extrem tiefen Zinssätze fällt dessen berechnetes faires Niveau so hoch aus. Sollte es in der Zukunft zu einer Normalisierung der Zinssituation kommen,  wäre der Aktienmarkt in Europa mit rund 30 überbewertet. Insgesamt ist der Markt hoch bewertet, aber nicht in einem Ausmaß wie es bei einer echten Preisblasen zu erwarten wäre. Die größten Risiken ergeben sich daher aus Ansteckungseffekten durch eine mögliche Finanzkrise in den USA oder in Asien sowie einer Staatsschuldenkrise in einigen Ländern Europas. In diesem Fall könnten die hohen Bewertungen von Immobilien und Aktien auch in Europa zu einer Gefahr für Konjunktur, Anleger und die Stabilität des Finanzsystems werden.

1. Makroökonomische Gleichgewichtsbeziehungen oder Konintegration mit dem Aktienmarkt (Eurostoxx50) konnte für die Variablen Industrieproduktion, Geldmenge M1 und der Zinsdifferenz zwischen lang- und kurzfristigen Zinssätzen gefunden werden. Die genauen Schätzergebnisse können auf der Seite "Weiterführende Literatur und Schätzergebnisse" eingesehen werden.

Und hier geht es zur vertieften Analyse von Deutschland und dem Euroraum: