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Der deutsche Immobilienmarkt hat nach Überwindung der Finanzkrise im Jahr 2009 einen rasanten Aufschwung hinter sich. Er hat seinen Wert um rund die Hälfte erhöhen können, nachdem er vorher lange Zeit Wertverluste erlitten hat. Das Bewertungsbild ist dagegen zunächst nicht ganz so eindeutig. Nach der Methode der makroökonomischen Gleichgewichtsbeziehungen ist der Immobilienmarkt in Deutschland um etwa 20% überbewertet. Gemäß der Diskontierungsmethode ist er dagegen nur rund 10% überbewertet. Allerdings ist die Diskontierungsmethode sehr zinslastig. Die Europäische Zentralbank führt seit vielen Jahren eine extreme Tiefzinspolitik durch. Es ist daher anzunehmen, dass das Diskontierungsverfahren einen zu hohen fairen Wert anzeigt in Relation zu einem Zinsniveau, das der gegenwärtigen Konjunkturlage angemessen wäre. Simuliert man einen solchen Zinssatz, der im Einklang mit den makroökonomischen Umfeld ist, dann ergibt sich ein fairer Wert auf jenem Niveau, das der Pfeil in der  Graphik anzeigt. Dieses Niveau entspricht in etwa dem Modell der makroökonomischen Gleichgewichtsbeziehungen, so dass von einer Überbewertung des des Immobilienmarktes von rund 20% auszugehen ist. Dieses ist jedoch nur ein Durchschnittswert für Deutschland. In den Metropolregionen fällt die Überbewertung noch deutlich höher aus. 

1. Makroökonomische Gleichgewichtsbeziehungen oder Konintegration mit dem deutschen Immobilienmarkt  konnte für die Variablen Produktion im Bausektor, den Renditen für 10jährige Staatsanleihen und der Zinsdifferenz zwischen dem Interbankenzins und den Schatzwechseln (TED-Spread) gefunden werden. Die genauen Schätzergebnisse können auf der Seite "Weiterführende Literatur und Schätzergebnisse" eingesehen werden.